Firma Canoncanon objektive

CANON – ein klangvoller Name, der für Qualität steht!

Sein Weltruf eilt ihm voraus, dem Unternehmen Canon. Dennoch hat alles auch irgendwann seinen Anfang genommen. Apropos Anfang, das Unternehmen Canon und die Canon Objektive sollen hier im Fokus stehen, verbinden sich doch mit ihnen Innovation, Professionalität und Kompetenz. Grund genug also, beim Unternehmen Canon einmal genauer hinzuschauen, oder?

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* am 4.09.2016 um 20:48 Uhr aktualisiert

* am 4.09.2016 um 20:49 Uhr aktualisiert

* am 4.09.2016 um 21:16 Uhr aktualisiert




Canon, 5 Buchstaben, die heute für Qualität vom Feinsten stehen und absoluten Weltruf genießen. Kaum jemand glaubte dies 1937, als das japanische Unternehmen unter der Bezeichnung Seikikōgaku kenkyūsho als Labor für optische Präzisions-Instrumente oder Precision Optical Industry Co. Ltd. gegründet wurde. Es ist den Gründervätern Yoshida Goro, Uchida Saburo sowie dem Arzt Takeshi Mitarai zu verdanken, dass sie den Grundstein für dieses weltweit agierende Unternehmen legten. Dennoch war es ein sehr langer Weg, denn ursprünglich war die Vorgabe eine andere. Die Gründer hatten damals das Ziel, besonders preisgünstige Nachbauten zu produzieren und orientierten sich an den damaligen Kleinbildkameras aus den Häusern Leica und Contax, die sich technisch auf dem obersten Treppchen befanden. Aber dann kam alles ganz anders…

 

Die Erfolgsgeschichte von Canon!

 

Am 26. Juni 1935 fand der Unternehmensname „Canon“ Eingang in die Geschichtsanalen. Er hat buddhistische Wurzeln und wird von der Bezeichnung des ersten Kameraprototyps abgeleitet. „Kwanon“, so der Name, wurde nach dem buddhistischen Bodhisattva, der Barmherzigkeit Kannon benannt. Eine weise Entscheidung, denn eine Erfolgsgeschichte sondergleichen nahm dann ihren Lauf, bei dem die Weltmarktführung seitdem im Fokus steht. Dabei wurde von Anfang an auf eine große Produktpalette Wert gelegt. Heute kann Canon mit Fug und Recht behaupten, der größte Kamerahersteller der Welt zu sein. Allerdings bietet das japanische Unternehmen auch viele Produkte an, die unter dem Begriff Digital Imaging geführt werden.

Dazu zählen Drucker genauso wie innovative Scanner. Parallel dazu werden Fax- und Kopiergeräte, Ferngläser, Videokameras sowie Mikrofilm-Lesegeräte durch Canon vertrieben. Der Hersteller arbeitet stetig an einer Ergänzung seines Produktangebotes, das vor einigen Jahren um Sonnenkollektoren, Maskenjustierer sowie Stepper für die Halbleiterproduktion erweitert wurde. Aber damit nicht genug, denn auch Kooperationen standen im Visier. Mit „3D Systems“, dem US-Hersteller für 3D-Drucker, besteht seit dem Jahre 2014 eine Unternehmenskooperation, die von Erfolg gekrönt ist und den Support & Vertrieb von 3D-Druckern umfasst. Erst im November 2015 gab Canon bekannt, dass auch Deutschland, übrigens neben Belgien, Großbritannien sowie den skandinavischen Ländern, zu den Staaten gehört, in denen 3D-Drucker durch 3D Systems vertrieben werden.

Überhaupt war das Jahr 2015 für das Unternehmen Canon wegweisend, denn die Expo 2015 in Mailand war willkommene Kulisse für eine gewichtige Ankündigung. Endlich war es soweit, Canon stellte den Prototypen des eigenen 3D-Druckers vor. Ein Ende der Erfolgsgeschichte? Nicht absehbar, und das ist gut so!

 

Von den Anfängen zur Moderne!

 

canon objektive cameraIm Juni 1934 begann die Entwicklung erster Prototypen. Unter der damaligen Bezeichnung Kwanon vorgestellt, erinnerten sie in ihrer Optik sehr stark an die Leica I. Kaum zu glauben, aber wer heute solch ein Exemplar sein Eigen nennt, gehört zu den Gewinnern, denn inzwischen werden für noch existierende Exemplare Preise von 30 bis 40 Tausend Euro gezahlt. Übrigens, sind diese Preise keine Seltenheit. Aber das Rad der Unternehmensgeschichte drehte sich weiter, und schon im Februar 1936 kam die „Hansa Canon“ auf den Markt, die damals 275 Yen kostete. Ab 1939 kam es zu einer Ergänzung des Angebotes, und die Leica-Nachbauten Canon S, J, NS und JS bereicherten es. In den Anfängen produzierte das Unternehmen noch keine eigenen optischen Gläser, so dass auf die Objektive der Nippon Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha, später NIKON Corporation, zurückgegriffen werden musste.

Die eigene Produktion von Optiken für Canon-Kameras fand erst im Jahre 1947 ihren Anfang. Um das Jahr 1968 herum wurde dann die Produktion von Kleinbild-Messsucherkameras aus dem Hause Canon eingestellt, denn der Markt hatte sich gewandelt. Fortan bestimmten Spiegelreflexkameras das Geschehen, denn die Ansprüche an Amateur- und Profikameras stiegen…

 

Mit den Spiegelreflexkameras der F-Serie begann der Siegeszug!

 

Die Canon FX läutete ihn im April 1964 ein, den unaufhörlichen Siegeszug. Bereits im März 1966 wurde eine stark vereinfachte Filmeinlegung eingeführt, die in der FT QL (QL = Quick Load) ihre praktische Umsetzung fand, denn der Kleinbildfilm musste nicht mehr mühsam eingefädelt werden. Einlegen und bis zur Markierung herausziehen, hieß fortan die Devise. Wurde die Rückwand geschlossen, genügte ein manuelles Spannen, um den Film automatisch weiterzuführen. Ein System, wie es heute motorbetriebene Kameras aufweisen, hatte den Markt erobert und hatte, wie so oft in den Anfängen eines Produktes, Schwierigkeiten sich durchzusetzen. Das führte dazu, dass zunächst nur die Modelle FT, FTb, TL sowie Pellix damit ausgestattet wurden. Die Kernkompetenz liegt nach wie vor in der F-Serie und den Modellen F-1/n, F-1 New, FT, deren Weiterentwicklung der FTb sowie der EF.

 

Ein völlig neues EF-Bajonett erobert den Markt!

 

Im März 1987 war es endlich soweit, Canon stellte die EOS 650, die erste Autofokus-Spiegelreflexkamera mit neuem EF-Bajonett für Kleinbildformat vor. Mit ihr kam auch ein Novum, denn der Autofokusmotor fand bei den EF-Objektiven nicht mehr Platz im Gehäuse, sondern im Objektiv. Und, es ging Schlag auf Schlag, denn schon im September des Jahres 1989 wurden Ultraschall-Motoren vorgestellt, die nahezu lautlos agierten. Die EOS 1 ermöglichte es Canon, den bislang dominierenden Nikon-Kameras den Rang abzulaufen und gleichzuziehen. Die Sportfotografen in der Branche schätzen hier die führende Rolle von Canon besonders, denn es wird mit den schnelleren USM-Superteles gearbeitet. Des Weiteren bietet Canon ein besonderes Potenzial an Objektiven für EF- und Arri PL-Objektivanschlüsse an, die speziell für Filmaufnahmen geeignet sind.

 

Canon Objektive – das Beste vom Besten!

 

Canon Objektive – sie sind entscheidend, wenn es um das richtige Glänzen von Fotos geht. Umfangreiche Tests bestätigen diesen wichtigen Aspekt und liefern die Ergebnisse, sowohl fürs APS-C- als auch für das Vollformat, gleich frei Haus. Canon Objektive sind in großem Maße dafür verantwortlich, dass die beste Bildqualität aus der EOS-DSLR sprichwörtlich „herausgekitzelt“ wird. Dabei hat auch die alte Regel Bestand, doch gleich in hochwertige Gläser zu investieren, die in Test & Vergleich sofort überzeugend waren. Im anderen Fall wird die Leistung der Kamera erheblich gedrosselt und ein schlechtes Ergebnis verärgert den Fotografen. Wer mag schon wirklich Motive, die unscharf erscheinen, Farbsäume, die an harten Kanten stören oder eine Verzeichnung, die gerade Kanten verbiegt? Hochwertige Canon Objektive lassen einen solchen Ärger gar nicht erst aufkeimen…

 

Wer in Besitz einer Canon-DSLR mit APS-C-Bildsensor ist, kann auf die Canon Objektive EF-S und EF vertrauen. Dabei finden sich diese zumeist im Segment unter 1.500 Euro.

Handelt es sich indessen um eine DSLR mit größerem Kleinbild-Sensor (Vollformat), so wird auf ausgewählte Canon Objektive verwiesen, hier punktet Canon EF. Canon Objektive, die jede Situation bedienen, ein Wunschtraum? Wohl kaum, denn auch diese Canon Objektive, die das Foto-Gepäck und den Geldbeutel klein halten, bekommen ihre Chance. Reisezooms, die maximal einen 15fach-Zoom bieten, sind immer schussbereit, so dass sich der Objektivwechsel, bei dem eventuell etwas Staub auf den Sensor kommen könnte, gespart werden kann. In diesem Kontext sollte auch noch einmal mit einem Vorurteil aufgeräumt werden, denn entgegen ihres schlechten Rufs, der häufig unter Profi-Fotografen kursiert, liefern Reise-Zoom-Objektive überzeugende Testergebnisse. Die Auflösung kommt mit durchgängig guten Werten daher. Eine geringere Güte am Brennweiten-Ende kann vermieden werden, indem ein paar Millimeter über oder unter dem Maximalwert geblieben wird.

 

Das Canon EF Anschlussbajonett & Co.!

 

Die EOS-Modellreihe der EOS-Kleinbildkameras wird durch die EOS-Digitalkameras fortgeführt. Es dauerte bis zum Jahre 2000 bis die erste digitale Canon EOS von Canon vorgestellt wurde. In diesen digitalen EOS-Kameras ist es üblich, CMOS-Bildsensoren in zwei unterschiedlichen Größen zu verwenden. Es kommt sowohl der KB-Formatsensor oder „Vollformatsensor“ als auch das kleinere APS-C-Format zum Tragen. Deshalb ist es auch möglich, hier Canon Objektive mit EF-Anschluss zu verwenden. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass EOS-Modelle mit Sensor im APS-C-Format, das trifft ab der EOS 300D zu, über einen neuen Objektivanschluss verfügen, an den wiederum auch die dafür neu entwickelten EF-S-Bajonett-Objektive passen.

Dabei übernehmen DIGIC-Bildprozessoren die Rolle der Bildverarbeitung sowie die Steuerung von Kamerafunktionen. Es sind einzig und allein die Modellbezeichnungen, die den Unterschied machen, denn durch sie wird es möglich, nach Einsatzbereich und Qualität zu klassifizieren. Die EOS M stellt in diesem Gefüge eine sogenannte Systemkamera dar, eine Wechselobjektiv-Kamera ohne Spiegel, die über einen APS-C-Sensor verfügt. Mit Einführung der EOS M kam auch ein neuer Objektivanschluss, das Canon EF-M-Bajonett. So wird es möglich, Canon EF- und EF-S-Objektive über einen Adapter an Kameras mit einem EF-M-Anschluss anzuschließen. Die Canon EOS M, die erste Kamera, die über einen EF-M-Anschluss verfügt, kann vom Funktionsumfang als identisch mit der Canon EOS 650D angesehen werden und das Fotografieren zum reinsten Vergnügen werden lassen…

 

…und die Erfolgsgeschichte von Canon bekommt noch weitere Kapitel!

 

Seit dem Jahre 2002 ist Canon unangefochten Marktführer bei den Digitalkameras in Westeuropa, und die Rekord-Umsätze ließen nicht lange auf sich warten. Erklärtes Ziel ist es, die Weltmarktführung in der Druckerindustrie anzustreben, denn im Jahre 2009 übernahm Canon auch noch den Druckerhersteller Océ. Ein Ziel, von dem Canon nicht mehr weit entfernt ist, denn die Aktie, an der Tokioter Börse notiert und dort im TOPIX und Nikkei 225 gelistet, nimmt am realen Höhenflug teil. Grund genug also, um auf die Produkte von Canon und explizit die Canon Objektive ein wachsames und interessiertes Auge zu haben, oder?

 

 

 

 

 


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